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Sta(d)tt der Liebe?

Warum Paris seinen Reiz verloren hat – zumindest für mich als Mama

Wow, Paris, was für Chancen: ein toller Job, eine kleine Wohnung an der Seine, Shoppen bis zum Umfallen, Ausgehen und viel Spaß – davon habe ich als Studentin geträumt und mir vorgestellt, wie schön das wäre. Aber das Leben ändert sich und damit auch die Träume. Nach unserem Berlin-Trip wollten wir vor einigen Tagen weitere Szenen in Paris und Brüssel drehen und brachen zu einer Zwei-Tages-Tour mit dem Auto auf.

Croissants und Kaffee in Paris, ein Videodreh vor dem sonnigen Eiffelturm und vor allem zwei Tage „in Freiheit“ ohne Kind, so stellte ich mir das vor. Aber als wir in Paris ankamen, überfiel mich wieder das selbe schale Gefühl wie vor ein paar Jahren, als ich dort beruflich an einer Messe teilnahm. Aus dem sonnigen Videodreh wurde nix, denn gerade, als wir in die Stadt hineinfuhren, fing es an zu regnen. Dazu pfiff ein kalter Wind. Wir steuerten das Hotel an, stellten das Auto auf dem Parkplatz ab und bezogen unsere Zimmer, die für Pariser Verhältnisse günstig und gut waren. Auch der Mitarbeiter an der Rezeption war sehr nett und ich konnte mal wieder französisch sprechen. Wegen des Regens entschied ich mich schweren Herzens für meine Wanderschuhe, die zu meinem Outfit so gut passten, wie ein Smoking zum Papst, aber kalte, nasse Füße sind auch nicht gerade ein Traum.

Wir zogen los Richtung U-Bahn und trotz Sonntag wimmelte es überall nur so von Menschen. Typisch Großstadt eben, aber ich bin es nicht mehr gewohnt. Auch meine Nase nicht, die seit der Schwangerschaft (oft muss man sagen, leider 😉 noch viel empfindlicher geworden ist, als sie es vorher schon war. Hier ein Deo, da ein schweres Parfüm und der Geruch nach verbrannten Reifen und Plastik in der U-Bahn, das war fast zu viel für mich. Ich hatte noch nichts gegessen und musste erst mal einen Schluck Wasser nehmen. Dazu viele gehetzte Menschen, von denen man den Eindruck hatte, dass sie eben nicht auf einem schönen Sonntagsausflug waren.

Unter anderem spazierten wir unter dem Eiffelturm durch.

Unter anderem spazierten wir unter dem Eiffelturm durch.

Immerhin entschädigte mich der Anblick des Eiffelturmes. Selbst im Regen sieht er immer noch imposant aus und wir drehten unsere Szenen. Bei einem Spaziergang über den Champ de Mars unterm Eiffelturm hindurch gönnten wir uns eine Schoko-Crèpe und einen Cappuccino, was meinen Kreislauf wieder stabilisierte. Danach wollten wir uns weiter die Stadt anschauen und fuhren auf das Montparnasse-Hochhaus. Das 210 Meter hohe Gebäude bietet einen atemberaubenden Blick über ganz Paris. Man sieht, wie die Straßen sternförmig verlaufen, bekannte Gebäude und so weiter. Aber eines fehlte mir: Grün! Außer dem Montparnasse-Friedhof, ein paar Dachterrassen und dem Champ de Mars vor dem Eiffelturm war fast nirgends ein Baum oder ein Strauch zu erkennen. Wir genossen trotzdem die Aussicht und beschlossen, mit der U-Bahn Richtung Notre Dame zu fahren.

Unten in dem stickigen Schacht ertönte leise Musik. Menschenmengen huschten vorbei und verschwanden im Schlund der U-Bahn. Im letzten Moment erreichte eine Familie mit zwei Kindern unseren Waggon. Unter sichtlicher Anstrengung und schwitzend wuchteten sie ihren Kinderwagen in das Abteil. Danach mussten die Kinder einige Zeit still sitzen und entschieden sich für den Schoß des Papas. Wie wäre es, sein Kind in einer Großstadt aufzuziehen? Was würden wir sonntags machen? Wo geht man mit einem Kleinkind hin, wenn es nirgendwo grün ist? Sind die Kinder denn hier glücklich? Fragen über Fragen schossen mir durch den Kopf und ich dachte an Mima. Ich wusste, dass sie zusammen mit Papa Majsan und ihrem Onkel einen Spaziergang zu einem Biergarten im Wald machte. Da machte sich plötzlich eine große Sehnsucht breit: nach Mima, meiner Familie, bekannten Gesichtern und nach einem schönen Spaziergang mitten im Wald, wo die Vögel pfeifen. Wo ein Kind gefahrlos herumrennen kann. Wo es statt nach Deo, Plastik und Schlimmerem einfach nach Tannennadeln und Holz duftet. Wo der nächste Spielplatz wartet und die Kinder Hühner und Rehe anschauen können. DAS bedeutet für mich heute Erholung und nicht das Sitzen in einer muffigen Großstadt-U-Bahn.

Ich wüsste nicht, was ich an einem Sonntag in Paris mit einem Kleinkind dort unternehmen sollte. Schließlich weiß es weder den Eiffelturm, noch Notre Dame zu schätzen. Ganz abgesehen von den Gefahren durch den vielen Verkehr, Menschen, die es vielleicht nicht gut mit einem meinen etc. Dann doch lieber auf dem Land leben! Trotz der atemberaubend schönen Bauwerke, die Paris bietet, hatte ich das Gefühl, unser Wohnort liegt im Vergleich dazu mitten im Paradies. Zumindest erscheint es mir als Mama mit Kleinkind attraktiver als eine Großstadt. Heute kann ich mir nicht mehr vorstellen, in Paris zu leben! Dann doch eher München (da habe ich mal zwei Jahre gewohnt und fand die Lebensqualität ganz prima) oder vielleicht noch Berlin (das ist etwas sauberer und im Vergleich dazu auch viel billiger).

Ganz abgesehen von den Pariser Preisen. Kneipen und Cafés gibt es an jeder Straßenecke. Trotzdem muss man auch als gut-französischsprechende Touristin aufpassen, nicht übers Ohr gehauen zu werden. Überall locken Schilder mit 15-Euro-Menüs. Die würde man ja noch bezahlen, aber nicht zusätzlich nochmal 15 Euro für den Wein! Hier muss man schon ein wenig suchen oder in die Seitenstraßen gehen, um nicht anschließend 10 Euro für einen Espresso zu zahlen. Nach ein bisschen Suchen fanden wir schließlich ein ganz kleines, schnucklig eingerichtetes tibetanisches Restaurant, das mit bunten Tüchern geschmückt war. Die Bedienung war sehr freundlich und das Essen lecker Inklusive Kaltgetränk und Espresso kamen wir mit 18 Euro hin – für Pariser Verhältnisse prima 😉

Aber auch in einer Großstadt gehen einmal die Lichter aus, vor allem in der U-Bahn. Da es schon spät war, mussten wir leider unseren Plan mit einem Spaziergang über den Montmartre fallen lassen. Vor einigen Jahren habe ich mal die letzte U-Bahn verpasst und musste anschließend drei Stunden lang bei Nacht und Regen durch die Stadt laufen. Das war mir eine Lehre. Auch das Publikum im Bahnhof war nicht gerade das freundlichste. Zum Glück waren wir zu fünft unterwegs, allein wäre mir nicht wohl gewesen. Auf dem Fußweg zum Hotel konnten wir dann schließlich nochmal die Vorzüge einer Großstadt genießen. Sonntagsabends um halb 12 hatte tatsächlich noch ein kleiner Supermarkt geöffnet. Wir nahmen ein paar Getränke und Knabbereien mit und machten es uns im Hotel noch ein bisschen gemütlich.

Pariser Frühstück mit Schokocroissant und Obstsalat.

Pariser Frühstück mit Schokocroissant und Obstsalat.

So waren wir am nächsten Tag fit für Brüssel. Frühstückstechnisch haben die Franzosen in den letzten Jahren zum Glück etwas aufgerüstet und so erwartete uns statt eines lapprigen Croissants mit Espresso ein Frühstücksbuffet mit Wurst, Käse, Obstsalat, Müsli, Kaffee, Saft und natürlich Croissants. Wir fuhren Richtung Belgien und ich ließ nochmal das Pariser Vorstadtleben auf mich wirken: die Graffiti, die vielen Autos, die chic gekleideten Menschen auf dem Weg zur Arbeit. Ein paar Stunden später standen wir etwas außerhalb von Brüssel vor dem Atomium und drehten auch dort ein paar Szenen. In der Stadt selbst schauten wir uns den Marktplatz an. Ich war noch nie in Brüssel, aber die prachtvollen Gebäude beeindruckten mich sehr und erinnerten mich ein wenig an den Münchner Marienplatz. Außerdem kam mir die Stadt etwas sauberer vor als Paris. Mit einer typisch belgischen Waffel im Gepäck machten wir uns schließlich auf den Heimweg. Innerhalb von zwei Tagen hatte die Mama von Mima viel erlebt. Es war schön, mal wieder „rausgekommen“ zu sein und was anderes gesehen zu haben. Aber um nichts in der Welt würde ich mit den Einwohnern von Paris oder Brüssel tauschen wollen! Am schönsten ist es doch zu Hause bei der Familie im Grünen 😉

Imposant: Das Atomium vor den Toren von Brüssel.

Imposant: Das Atomium vor den Toren von Brüssel.

Style naja – Komfort oha: Der Warmduscher-Kinderwagen

Noch mehr Sachen, die Mama das Leben leichter machen

Trinkflasche, Feuchttücher, noch ein Spielzeug – wenn ich mit Mima das Haus verlasse, und sei es auch nur für ein, zwei Stunden, achte ich peinlich genau darauf, dass ich auch alles dabei habe. Wenn sie es mir vorher nicht heimlich aus der Tasche wieder herausgeräumt hat (mittlerweile kann sie auch den Reißverschluss öffnen), habe ich zu 90 Prozent immer alles dabei, was sie braucht.

Bei mir selbst ist es umgekehrt (siehe auch meinen Artikel zum Pekip). Mal habe ich meine Stofftasche vergessen, mal meinen Einkaufszettel. Einmal bin ich sogar ohne Geldbeutel weg, was dazu geführt hat, dass wir vor der Bäckerei postwenden wieder umkehren konnten. Ich war nur froh, dass ich es noch vor dem Bestellen und Bezahlen gemerkt habe. Auch wenn wir zum Wochenmarkt gehen, bin ich meistens gut ausgestattet – was Mima angeht. Zu den Sachen, die ich dabei habe, bekommt sie meistens noch eine Brezel. Als letztes Jahr im Herbst die Sonne wunderbar warm schien, waren wir am Samstagmorgen unterwegs. Bei dem schönen Wetter hatte ich Lust auf einen frischgepressten Smoothie, den ich mir dann auch gönnte. Ich trank ein paar Schlucke und wollte dann mit dem Kinderwagen weiter, musste aber feststellen, dass mir wieder mal eine Extra-Hand fehlte. So griff ich den Becher UND den Kinderwagen (Mama ist ja multitasking-fähig) und wollte weiter fahren. Dumm nur, dass auf dem Marktplatz überwiegend Kopfsteinpflaster ist! Es kam wie es kommen musste: Eines der Räder blieb in einer Pflasterstein-Ritze stecken und der ganze Smoothie schwappte über. Nicht nur über meine Klamotten, das wäre ja noch zu verschmerzen gewesen. Nein, auch noch über den Griff vom Kinderwagen und mitten in meine Einkaufstüten! Das Brot und den Geldbeutel konnte ich gerade noch retten, alles andere war orange gebatikt. Hätte ich mir mal die Zeit genommen und den Smoothie gleich getrunken 😉

Da fiel mir plötzlich ein Spaziergang mit Freunden von mir ein, die auch ein kleines Kind haben. Die hatten sich tatsächlich einen Becherhalter an ihren Kinderwagen montiert. Und der diente nicht etwa für die Flasche vom Kleinen, sondern war für den Coffee to go der Eltern gedacht. „Geniale Idee, sowas besorge ich mir auch“, überlegte ich, denn gerade jetzt im Winter trinke ich auch gerne mal einen Coffee to go. Dann fiel mir noch ein, dass andere Freunde, die gerade Eltern geworden sind, noch etwas Praktisches besitzen: ein Handmuff am Kinderwagengriff, damit die Hände nicht frieren. Klar kann man auch Handschuhe anziehen, aber das ist gerade beim Einkaufen mit Kind sehr unpraktisch. Ständig muss man die Dinger an und ausziehen, etwa weil man seinem Kind die Trinkflasche geben oder ihm im Geschäft die Mütze ausziehen will. Da braucht man schon etwas mehr Fingerspitzengefühl als Yeti. Ich bestellte mir den Flaschenhalter und den Muff im Internet und erzählte meinem Mann mal nix davon, denn er hatte mich wegen dieser Ideen ausgelacht. „So einen Firlefanz braucht man nicht“, war seine Devise. Naja, er geht ja auch im Gegensatz zu mir nur ganz selten mit Kind einkaufen. Und er muss den Kinderwagen auch nicht täglich schieben.

Als meine Päckchen ankamen, machten beide Produkte zunächst den Eindruck, OK zu sein. Ich hatte nämlich in beiden Fällen eine günstige Variante gewählt, weil ich nicht wusste, ob die Sachen überhaupt etwas taugen. Manchmal ist es ja so, dass auch teure Produkte den Ansprüchen nicht unbedingt genügen. Mein Mann schüttelte nur grinsend den Kopf, war aber schon davon überzeugt, dass die Muffe (den Plural von „Muff“ musste ich erst mal im Duden nachsehen. Ich hätte schwören können, es heißt „Müffe“ 😉 warm halten. Im Internet gab es „durchgängige Modelle“ (ein Teil für beide Hände) oder zweiteilige Modelle (kleinere Teile für jeweils eine Hand). Ich wählte das zweiteilige Modell, da man das auch an einem Buggy befestigen kann, der ja zwei Griffe hat. Damit sollte ich genau richtig liegen.

An einem kalten Wintertag beschloss ich, beides bei einem Einkauf in der Stadt auszuprobieren. Ich packte die Sachen für Mima ein und nahm mir eine Flasche Wasser mit. Dafür ließ ich die dicken Handschuhe zu Hause. Auf dem Parkplatz „montierte“ ich die Sachen. Dabei kam ich mir schon ein wenig komisch vor. Der Becherhalter machte einen billigen Eindruck, ließ sich aber gut montieren und justieren. Meine kleine Wasserflasche passte gut hinein. Dann pinnte ich die Muffe an den Griff und musste furchtbar lachen: „Sieht aus wie ein Warmduscher-Kinderwagen“, schoss es mir durch den Kopf. Ich stellte mir vor, wie mein Mann DIESES Ding schiebt und musste noch mehr lachen. Mima lachte mit. Ich steckte die Hände in die Muffe und fühlte gleich die wohlige Wärme an dem kalten Tag. Beschwingt und voller Freude über diesen Komfort ging ich Richtung Innenstadt. Unterwegs stellte ich fest, dass es wegen der Druckknöpfe links und rechts etwas reinzieht, aber insgesamt blieben meine Hände warm. Als ich in ein Geschäft ging, holte ich die Hände einfach raus und schob die Dinger zur Seite. Es war also genau die richtige Entscheidung, zwei getrennte Teile bestellt zu haben. Wir kauften ein und auch der Flaschenhalter hielt Stand.

Wieder am Auto kam noch der letzte große Test: Lässt sich der Warmduscher-Wagen auch wieder einklappen? Er ließ! Ich bin jedenfalls glücklich mit meinen kleinen Dingen, die mir den Mama-Alltag erleichtern. Papa Majsan ging mit uns und dem Gefährt an einem kalten Winternachmittag in den Zoo. Zunächst schob er die Muffe demonstrativ zur Seite. Nach einer Weile sah ich, wie er doch eine Hand drin hatte und mit der anderen geistesabwesend aus der Wasserflasche trank, die im Becherhalter steckte. Wir wechselten einen Blick und mussten beide lachen. Auch er kann mittlerweile den Warmduscher-Komfort genießen.

„Vielleicht hat es ja Hunger?“

Gut gemeinte Ratschläge von ausgewiesenen „Babyexperten“

Es ist zum „Verrückt-werden“. Mima hat heute ihren „schwierigen Tag“. Weint, quengelt, nichts ist ihr recht zu machen. Das einzige, was hilft, ist, sie zu tragen. Da allerdings Mama noch andere Sachen tun muss, geht das eben nicht den ganzen Tag. Und auch die superbequemste Babytrage führt irgendwann dazu, dass sich der Rücken anfühlt, wie nach zehn Tagen Gewichtheben nonstop. Was soll ich nur tun, denn so langsam werde ich in den eigenen Wänden wahnsinnig. Da ich eh kein „Zuhause-Hocker“ bin, beschließe ich, mit dem Baby einen Stadtbummel zu machen. Vorher gebe ich Mima noch ein Fläschchen. Der Kinderwagen scheint auch eine „Zauberwirkung“ zu entfalten. Sie schläft ein und ich kaufe im Drogerie-Markt ein (eigentlich könnte man dort einen Babytreff einrichten, da viele Mütter regelrechte „Stammgäste“ sind).

Als ich mitten in einer schwierigen Kaufentscheidung stecke (lieber ein Kuscheltier oder eine Spieluhr für das Baby einer Freundin?), wacht Mima auf und weint. Ich lege Kuscheltier und Spieluhr zurück und rede sanft auf sie ein. Aber sie lässt sich nicht beruhigen. Dann greife ich zum Schnuller. Auch keine Lösung! Schließlich nehme ich sie auf den Arm und ernte dabei schon Blicke von anderen Kunden. Auch so geht es nicht lange gut. Jetzt muss ich anfangen zu singen und sie rumschaukeln – sehr schön vor Publikum, vor allem, wenn man so musikalisch ist wie ich.

Auf einmal kommt eine ältere Dame auf mich zu. Sie blickt mich aus ihren mitleidigen Augen an und sagt: „Kann es sein, dass der Kleine vielleicht Hunger hat?!?“ Nein, also wirklich, da wäre ich jetzt nie drauf gekommen, normalerweise kriegt DIE Kleine nämlich pro Woche nur einmal Futter. Genau das hätte ich jetzt gerne geantwortet, denn der Stresspegel ist durch das dauerweinende Kind vor Publikum eh schon am oberen Ende angelangt. Stattdessen entgegne ich höflich: „Nein, das kann nicht sein. SIE hat erst vor einer halben Stunde 250 ml getrunken, es ist nämlich ein Mädchen.“ Da käme auch eine Mutter niemals drauf, dass das Kind Hunger haben könnte! Vor lauter Frust entscheide ich mich schließlich für die Spieluhr UND das Stofftier, lege Mima trotz Weinen zurück in den Wagen und bezahle. Weil vor lauter Einkäufen in den Taschen am Kinderwagen kein Platz mehr ist, lege ich beides einfach zum Kind. Und siehe da, sie nimmt das Spielzeug, beschäftigt sich damit und ist zufrieden. Da merke ich: Nicht das Kind, sondern die Mama hat Hunger! Und so ist mit einem zufriedenen Kind im Wagen sogar noch ein Eis für die Mama drin. Cool bleiben während der Diskussion mit „Besserwisser-Omis“ hat sich also gelohnt.