Glatze oder Rastalocken?

Wie Haargummis helfen: Ein Artikel mit Gewinnspiel – poste einen der ersten drei Kommentare auf meinem Blog!

Ob mit oder ohne Haare – jedes Neugeborene ist für die jeweilige Mama das schönste Baby der Welt. Es macht total Spaß, zu sehen, wie der Haarschopf des Babys im Lauf der Monate wächst. Plötzlich ist da ein Flaum, den man sogar kämmen muss. Sehr viel weniger Spaß macht es, zu sehen, wie sich die Haarpracht der Mama Schritt für Schritt an die des Babys anpasst. Überall liest man von dem Problem des sogenannten hormonbedingten, nachgeburtlichen Haarausfalls. Nachdem ich schon einige Episoden vor der Schwangerschaft hatte, habe ich gehofft, wenigstens danach davon verschont zu bleiben.

Doch es kam – wie immer – anders. Eines Morgens konnte ich ziemlich viele Haare aus meinem Zopf ziehen. Nach dem Waschen lag die ganze Dusche voll und beim Kämmen kam der volle Horror: Ich hatte das Gefühl, meinen halben Pferdeschwanz rauszukämmen. Als die Flut gar nicht mehr aufhören wollte, brach ich in Tränen aus. So fand mich dann mein Mann und musste mich erst mal trösten. Vom Frauenarzt kam nur die lapidare Aussage: „Da kann man gar nichts machen. Bei manchen Frauen dauert es bis zu einem Jahr. Das einzige, was hilft, damit die Haare wieder schön nachwachsen, ist Biotin mit Kieselerde“. Daraufhin bin ich in die Apotheke geflitzt, um mir das Wundermittel zu holen. Ich bildete mir ein, so wenigstens ein bisschen was tun zu können, wenn es schon „nix zu tun“ gab. Wenn man eh schon mit einer sehr feinen Haarpracht gesegnet ist, hat man um das bisschen halt noch mehr Angst. Natürlich konnte auch das Wundermittel den Haarausfall nicht stoppen.

Ich saugte und wischte ich in der Wohnung nur noch eines weg: meine Haare! Sie waren überall: auf dem Boden, in der Spülmaschine, im Wäschetrockner, auf dem Sideboard, an den Kissen, auf dem Couchbezug – sogar in den Windeln meiner Tochter fand ich welche. Die machte sich zusätzlich auch noch einen Spaß draus, mir Haare auszureißen, wenn ich sie offen trug. Die langen Dinger sind ja so interessant, dass man halt mal schauen muss, was passiert, wenn man ganz doll dran zieht. Derweil sah die Frisur immer zotteliger aus: Geheimratsecken, hochstehende Strähnen von ganz kurzen Haaren, die wieder nachwuchsen, ein Pony, der nur noch aus ein paar Fäden bestand und so weiter. Auch einige meiner Freundinnen hatten nach ihren Geburten starken Haarausfall. Witzigerweise aber nur diejenigen, die wie ich, feine Haare haben. Die mit den dicken Haaren traf es selbstverständlich nicht.

Da geteiltes Leid halbes Leid ist, tat es gut, zu wissen, dass es anderen genauso ging. Außerdem dachte ich mir mittlerweile: „Dann ist es halt so. Nicht mehr darüber nachdenken – einfach nur noch wegsaugen!“ Mit dieser Einstellung ging ich eines Tages in die Stadt, um Tickets für eine Veranstaltung zu kaufen. Dazu musste ich in einen „Eine-Welt-Laden“. Für mich haben solche Läden immer eine magische Anziehungskraft, weil ich auf alles „Alternative“, „Hippie-Mäßige“ und „Gebatikte“ total stehe. Bevor ich also nach den Tickets fragte, stöberte ich erst mal ausführlich im Laden rum. Zwischen Schals aus Marokko und kleinen Püppchen aus Nepal entdeckte ich schließlich DIE Lösung für mein „haariges Problem“. Da hingen lustige bunte Haargummis mit Filz-Rastalocken! „Cool!“, dachte ich „die sind ja hübsch. So eins muss ich unbedingt haben!“ Ich habe mir eins in lila und pink gekauft – meinen aktuellen Lieblingsfarben (passend zum Töchterchen). Und ich muss sagen, es peppt nicht nur die Frisur auf, sondern hat gleich mehrere Vorteile: Die Haare sind zusammengebunden und stören nicht. So können keine ausfallen und das Kind kann nicht daran ziehen. Außerdem sieht es hübsch aus und bringt Farbe und falsche Haarpracht ins Spiel.

Na gut, so was „Alternatives“ ist vielleicht nicht jedermanns Sache und auch nicht unbedingt business-tauglich. Aber es ist allemal besser als ein Toupet und in der Elternzeit kann man sowieso seinen eigenen Look kreieren, ganz ohne Bürozwang. Jetzt warte ich nur noch drauf, dass das Wundermittel doch noch wirkt.

Und wenn du auch gerne so ein Haargummi möchtest, poste einen Kommentar in meinem Blog! Die ersten drei Leserinnen oder Leser, die diesen Artikel kommentieren, bekommen ein Original-Rasta-Gummi aus dem „Eine-Welt-Laden“ als vorweihnachtliches Geschenk – viel Glück!

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Dieses hübsche Haargummi kann auch bald dir Freude machen, also sei unter den ersten drei Personen, die diesen Artikel kommentieren 🙂

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